Die Geschichte des Vereins

Wilhelm Jung im Gespräch mit einer Stipendiatin aus Tansania

Die AUSBILDUNGSHILFE existiert seit 1959 — und eine Reihe von Persönlichkeiten sind aus ihr hervorgegangen. Wir sind stolz, bislang mehr als 25.000 jungen Männern und Frauen den Besuch einer Schule, eines Studiums oder einen beruflichen Abschluss ermöglicht zu haben.

Etappen unserer Entstehungsgeschichte

In der Kirchengemeinde Wellerode bei Kassel hält Pfarrer Wilhelm Jung am ersten Adventssonntag 1959 seine Abschiedspredigt. Kurz vorher hatte er von der Not der Christen in Indien gehört, die das Geld für die Ausbildung ihrer Kinder nicht aufbringen konnten. Die Gemeinde verpflichtet sich, drei Jahre lang monatlich 80,- DM zu spenden.

1960
In den Sprengeln Hersfeld und Kassel wird die „Ausbildungsnothilfe-Nothilfe für Südindien“ ausgerufen. Im ersten Jahr werden knapp 14.000,- DM gespendet.

1962
Kamerun und Südwestafrika (Namibia) sind mittlerweile in die Förderung aufgenommen worden.

1966
Der Verein erhält den Namen „Ausbildungshilfe für junge Christen in Asien und Afrika e.V.“.

1968
Die Ausweitung der AUSBILDUNGSHILFE auf die ganze Landeskirche von Kurhessen-Waldeck wird beschlossen.
Landesmissionspfarrer Wilhelm Jung wird Geschäftsführer des Vereins.

1969
Die Einnahmen verdoppeln sich auf fast 198.000, - DM. Die Landeskirche finanziert eine Halbtagskraft für die Verwaltung.

1970
Erstmalig werden die Konfirmationskollekten in der Landeskirche für die AUSBILDUNGSHILFE erhoben.

1972
Die Kirche von Kurhessen-Waldeck erfüllt ihre Aufgaben in der Weltmission in Verbindung mit den drei Missionswerken „und der AUSBILDUNGSHILFE“, so ein Beschluss des Rates der Landeskirche.

1975
Aufnahme aller Diözesen der neu gegründeten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Südafrika (ELCSA) in die Stipendienvergabe.

1979
Der erste Stipendiat in Namibia, Hendrik Frederik, wird Präses (später Bischof) der Evangelisch- Lutherischen Kirche in Namibia.

1990
Zur 30-Jahr-Feier erscheint eine Geschichte des Vereins mit dem Titel „Anfang einer Hoffnung“. Zu diesem Zeitpunkt ist der Verein aktiv in Ghana, Kamerun, Tansania, Kenia, Namibia, Botswana, Südafrika, Swasiland, Indien und Indonesien.

2000
40-jähriges Jubiläum der AUSBILDUNGSHILFE im Rahmen des Landeskirchentages in Melsungen mit Verleihung der Martinsplakette an Hans Reichold vom Freundeskreis Schauenburg. Die Einnahmen des Vereins haben mittlerweile die 1 Millionen DM überschritten.

2003
Die Mitgliederversammlung beschließt einstimmig die Umbenennung in „AUSBILDUNGSHILFE - Christian Education Fund e.V.“.

2008
Gründung der Stiftung AUSBILDUNGSHILFE.

Die Ausbildungshilfe vergibt nunmehr auch Stipendien in Kirgisien und Brasilien.

2013
Die Konfirmationskollekte macht mit ca. 250.000 Euro die Hälfte der Einnahmen des Vereins aus.
Die AUSBILDUNGSHILFE hat aktuell Partner in Kirgisien, Indien, Indonesien, Kenia, Tansania, Südafrika, Botswana, Ghana, Kamerun und Brasilien

2014
Mit einer überarbeiteten Homepage und neuem Logo präsentiert sich die AUSBILDUNGSHILFE der Öffentlichkeit. Ein Newsletter informiert über die Tätigkeit des Vereins, berichtet über weitere Erfolgsgeschichten und ruft zu dringend benötigten Spenden auf.